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Gelehrte, die in der Nähe des Forschungsviertels Dorotheenstadt ansässig sind, bewegen sich eher durch dichte städtische Straßen und institutionelle Archive als durch ruhige Wohnvororte.
Die Institution entstand unter Gottfried Leibniz als Forschungszweig der Preußischen Akademie der Wissenschaften und operierte in ihrer frühen Phase ohne eigene öffentliche Räumlichkeiten. Der Astronom Gottfried Kirch führte Himmelsbeobachtungen von privaten Stationen in Cölln aus durch, unterstützt von Maria Margarethe Kirch, die während nächtlicher Himmelsbeobachtungen einen bis dahin unbekannten Kometen identifizierte.
Die institutionellen Einnahmen basierten direkt auf offiziellen Monopolen für astronomische Kalenderberechnungen, die durch königliches Patent gewährt wurden. Familienmitglieder führten diese komplexen Ephemeridenrechnungen und Buchführungen über aufeinanderfolgende Amtszeiten hinweg fort und sicherten so die finanzielle Unabhängigkeit für die theoretische Forschung, während sich die Akademiemitglieder zu formellen Sitzungen im Turm der Dorotheenstadt versammelten.
Der architektonische Ausbau des Marstall-Komplexes nahe Unter den Linden vereinte Beobachtungseinrichtungen mit wissenschaftlichen Archiven. Die von Johann Arnold Nering und Martin Grünberg entworfene städtische Anlage versammelte funktionstüchtige Teleskope zusammen mit der Akademiebibliothek und umfangreichen naturkundlichen Sammlungen unter einem administrativen Dach.
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